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THE CHALLENGE OF A LIFETIME -
ZU FUSS ÜBER DIE ALPEN

GORE-TEX Transalpine-Run

  2. Etappe Oberstdorf - Steeg

28,9 Kilometer, 1.496 Höhenmeter im Auf- und 1.217 Höhenmeter im Abstieg

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Ausführliche Laufergebnisse bei Datasport
Fotos vom Lauf

Steeg, 5. September 2005
Auf der zweiten Etappe des GORE-TEX™ Transalpine-Run 2005 konnte sich das Südtiroler Triathlon Trentino 1 Team gegen den gestrigen Tagessieger, Laufsport Saukel Puma Team, mit 2:45.38 Std. Laufzeit durchsetzen. Josef Wachter vom GORE-TEX™ running-team ist verletzungsbedingt aus dem Rennen ausgeschieden.

Hand in Hand und überglücklich erreichten die Südtiroler Silvano Fedel und Girardi Ettore vom Triathlon Trentino 1 Team in Steeg/Lechtal (A) das Ziel. Für die 28,9 Kilometer lange Strecke zwischen Oberstdorf im Allgäu (D) und Steeg im Lechtal (A) benötigten sie nur 2:45.38 Stunden und liegen damit auch in der Gesamtführung auf dem ersten Platz. Ihre Landsmänner Ulrich und Richard Gross vom Team Telmekom waren ihnen mit 2:48.07 Stunden dicht auf den Fersen. Die Sieger der gestrigen Tages-Etappe Tobias Brack und Jürgen Winkler fielen heute mit einer Zeit von 2:54.26 auf den vierten Platz zurück. "Der Aufstieg war nicht das Problem", erzählten die beiden 25-Jährigen aus dem Allgäu. "Nur: im Abstieg wollten wir mit einem übertriebenen Tempo nicht unser Leben riskieren."
In der Kategorie Masters konnte das Matrixmobil Team mit den Deutschen Stefan Zäh und Gerhard Gattenmeyer und einer Traumzeit von 3:13.28 Stunden seinen gestrigen Vorsprung vor den Zweitplatzierten Florian Eberle und Otto Hörmann, Laufsport Saukel Lex-Masters Team, weiter ausbauen. Auch in den Kategorien Mixed und Damen sicherten sich die Vortagessieger ihre ersten Plätze. Susanne Zettl und Matthias Dippacher, Team Wasser Leben ist Kempten, erreichten nach 3:17.22 Stunden die Ziellinie. "Wenn das die nächsten Tage so weitergeht, muss mich Susanne ziehen", meinte Dippacher im Zielbereich. In der Damen-Wertung setzte sich, wie erwartet, das Favoriten-Team von Lafuma mit Corinne Favre und Sandrine Barioz mit 3:25.14 Stunden vor den Zweitplatzierten Resi Zepf und Ute Huber, Ultra Sports Runners (3:51.09 Stunden), durch.
Wegen eines Muskelfaserrisses musste Thomas Wachter vom GORE-TEX™ running-team heute aus dem Rennen ausscheiden. Mit der Startnummer 1 wollten wir nicht als Erste aussteigen", gab er sich enttäuscht. Er hatte mit zu den Favoriten gezählt und sich besonders auf die morgige Etappe von Steeg nach Sankt Anton gefreut. Als Einwohner Weißenbachs, 40 Kilometer von Steeg entfernt, hätte ich dort jeden Stein gekannt, meinte er wehmütig. "Nächstes Jahr werde ich auf jeden Fall wieder dabei sein", gibt sich der 37-Jährige jedoch zuversichtlich.
Auf der heutigen Route über das Mädele-Joch waren bei den Teilnehmern Ausdauer und eine gute Fußtechnik gefragt. Während der Anstieg auf dem breiten Wanderweg nach Spielmannsau den Läufern technisch keinerlei Probleme bereitete und sie hier Tempo machen konnten, mussten manche auf dem Steig zur Kemptner Hütte deutlich Tempo rausnehmen. Auch der Abstieg vom Mädelejoch mit seinen steinigen Passagen bereitete weniger geübten Bergläufern einiges Kopfzerbrechen. Für die kurze Aussicht auf das Ziel vom Hager Höhenweg aus hatten die meisten keinen Blick übrig. Erschöpft, aber glücklich konnten die Läufer anschließend die kurze Passage bergab von Ebene nach Steeg unter die Sohlen nehmen.
Die morgige 3. Etappe nach Sankt Anton am Arlberg zählt zu einem der absoluten Highlights des GORE-TEX™ Transalpine-Run: sowohl was die Entfernung von 36,8 Kilometern und 2.387 Höhenmeter im Auf- und 2.225 Höhenmeter im Abstieg betrifft, als auch die Landschaft. Der Höhenweg von vom Kaiserjochhaus über die Leutkirchner Hütte zum Winterjöchl zählt zu einem der Schönsten in Tirol. Man darf schon jetzt gespannt sein, wie die Sportler den folgenden Abschnitt zur Erlachalpe und den Wiederaufstieg zur Stuttgarter Hütte meistern werden.


Bericht vom Prolog
Bericht von der 3. Etappe
Bericht von der 4. Etappe
Bericht von der 5. Etappe
Bericht von der 6. Etappe
Bericht von der 7. Etappe