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4.
Etappe St. Anton - St. Anton |
36,20 Kilometer,
2.143 Höhenmeter im Auf- und Abstieg
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News
Ausführliche
Laufergebnisse bei Datasport
Fotos vom Lauf
Prominenter Gast am Start
Sankt Anton am
Arlberg, 7. September 2005
Peter Schlickenrieder, fünffacher Deutscher Meister, dreifacher
Weltcup-Sieger und Silbermedaillen-Gewinner im Langlauf bei den Olympischen
Spielen in Salt Lake City 2002, traf heute als 13. von 178 Teilnehmern
im Ziel am "well.com Center" in Sankt Anton ein. Die Führenden
in der Gesamtwertung, das Team Triathlon Trentino 1, konnte sich weiterhin
in seiner Führungsposition behaupten und seinen Vorsprung zu
den Zweitplatzierten, Team Telmekom, sogar auf 18 Minuten erhöhen.
"Das geht
richtig in die Knochen", sagte Peter Schlickenrieder bei seiner
Ankunft im Ziel. "Ich hätte nicht gedacht, dass man für
diese Strecke so lange braucht." Der Vize-Präsident des
Deutschen Skiverbandes hatte den mit 36,20 Kilometern und 2.143 Höhenmetern
anspruchsvollen Rundkurs als Nordic Walker in 5:08.32 Stunden unter
die Sohlen genommen. "Meine Nordic-Walking Stöcke waren
dabei von absolutem Vorteil. Bergauf konnte ich mich hinauf pirschen
und bergab viel Gewicht von meinen Knien nehmen", befand der
Nordic-Walking Experte.
Mit einer hervorragenden Zeit von nur 4:06.22 Stunden und begleitet
von großem Applaus rannten die Führenden der Gesamtwertung,
Silvano Fedel und Ettore Girardi vom Team Triathlon Trentino 1, um
12.06 Uhr über die Ziellinie. Ihre präzise und extrem schnelle
Bergab-Technik im Berglauf, die sie auch heute wieder auf das Sieger-Treppchen
gebracht hatte, haben die beiden Trentiner schon früh erworben.
Als Kinder seien sie immer um die Wette von den Bergen hinab gerannt,
erzählten sie auf Nachfrage. Inzwischen führen sie die vier
gemeisterten Etappen in der Gesamtwertung mit 12:42.59 Stunden an.
Für Überraschung sorgte heute das Mixed-Team Wasser ist
Leben Kempten. Als sechstes Tages-Team - noch vor dem ersten Masters
Team - trafen die Deutschen Susanne Zettl und Matthias Dippacher im
Ziel ein. "Susanne ist es heute leicht gefallen, sie hat den
Berg hoch richtig Gas gegeben", erzählte Jürgen bei
ihrer Ankunft. Er hatte sich unterwegs eine Blume gepflückt und
sie hinter sein Ohr geklemmt. Auch Richard Gross vom Team Telmekom,
das mit einer Zeit von 4:10.23 Stunden Zweite wurde und damit in der
Gesamtwertung an zweiter Stelle bleibt, hatte auf dem langen Weg durch
das Verwall- und Moostal eine Blüte gepflückt und sie an
seine Basecap gesteckt. "Damit ich heute ein bisschen schöner
aussehe", meinte Gross schmunzelnd, nachdem er sich hinter dem
Ziel hingekniet und den Asphaltboden geküsst hatte. "Heute
hatte ich so gute Beine - Wahnsinn", freute sich sein Bruder
Ulrich.
Als drittes Team des Tages liefen Tobias Brack und Jürgen Winkler
vom Laufsport Saukel-Puma Racing Team ins Ziel. "Heute war's
für mich brutal hart, Jürgen hat mich mitgezogen",
sagte Brack. "Als ich mich gestern im Spiegel angeschaut habe,
wurde mir schon Angst", meinte er zu seinem ersten Etappen-Lauf.
"Man muss das Ganze mit Humor sehen", ergänzte Winkler
seien Teamkollegen. Brack und Winkler liegen in der Gesamtwertung
weiterhin auf Platz Drei.
In der Kategorie Masters setzte sich auch heute wieder das Matrixmobil
Team gegen das Laufsport Saukel Lex-Masters Team durch. Nach 4:55.36
Stunden trafen Stefan Zäh und Gerhard Gattenmeyer am Zielbogen
ein. Das Laufsport Saukel Lex-Masters Team benötigte 5:08.32
Stunden für die Strecke. Dritte wurde mit 5:31.43 Stunden das
Team Hainchläufer Mühlhausen mit Detlef Schiller und Manfred
Müller.
Die Favoriten bei den Damen, das Lafuma Team mit Corinne Favre und
Sandrine Barioz, rannte auch heute ihren Konkurrentinnen weit davon.
5:13.43 Stunden nach dem Start liefen die beiden Französinnen
über die Ziellinie. Das zweite Damen-Team, die Ultrasports Runners
Resi Zepf und Ute Huber, traf erst 40 Minuten später ein.
Beim steilen
Aufstieg ins Moostal ging manchen Läufern gleich zu Beginn der
heutigen Etappe die Puste aus. Beim anschließenden Forstweg
durch das lange Moostal war Ausdauer gefragt. Der schmale und felsige
Bergsteig über das steile Kuchenjöchle bereitete den meisten
Teams keine größeren Probleme. Nur den langen Abstieg durch
das Verwalltal empfanden viele als ermüdend. Zu schaffen machten
manchen auch die anschließenden 500 Höhenmeter Gegenanstieg
zum Sattelkopf.
Man darf sich jetzt schon auf Morgen freuen. Nach einem Bus-Transfer
nach Scuol in der Schweiz können die Teilnehmer-Teams bei einem
Bergsprint nach Motta Naluns einmal mehr zeigen, was in ihnen steckt.
Bericht
vom Prolog
Bericht
von der 2. Etappe
Bericht
von der 3. Etappe
Bericht
von der 5. Etappe
Bericht
von der 6. Etappe
Bericht
von der 7. Etappe
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