Hiking Walking Alpencross alpen crosslaufalpen wettkampfalpen trailrunalpen nordic walkingtransalpine alpenrun
Alpen Berglauf CrosslaufTransalpine-Run AnmeldungFotosPresseEnglish
 
 
GORE-TEX  Berglauf
 
   
Salomon Sports
 
   
Powerbar
 
   
Polar
 
   
Gore Running Wear
 
   
Seeberger
 
   
Leki Mountain Trekking
 
   
Orthomol Sport
 
   
vivalpin
 
   
plan
 
   

THE CHALLENGE OF A LIFETIME -
ZU FUSS ÜBER DIE ALPEN

GORE-TEX Transalpine-Run

  6. Etappe Scuol - Mals

38,53 Kilometer, 1.357 Höhenmeter im Auf- und 1.489 Höhenmeter im Abstieg

Weitere News
Ausführliche Laufergebnisse bei Datasport
Fotos vom Lauf


Dem Ziel so nah

Mals, 9. September 2005
Bald ist es geschafft. Nur noch 38,18 Kilometer und 833 Aufstiegs-Höhenmeter von insgesamt 203 Kilometern und 9.816 Höhenmetern trennen die Teilnehmer des ersten GORE-TEX™ Transalpine-Run von ihrem Ziel in Latsch. Silvano Fedel und Ettore Girardi, Team Triathlon Trentino 1, liefen auch heute wieder als schnellstes Tagesteam über die Ziellinie. Dabei war ihnen das südtiroler Team Telmekom dicht auf den Fersen.

Nur 3:20.13 Stunden nach dem Start um 9 Uhr im schweizerischen Scuol traf das Team Tritahlon Trentino 1 in seiner Heimatregion Trentino-Südtirol ein. "Die Füße rauchen schon nach so vielen Tagen", erklärte Silvano Fedel im Zielbereich, während er sie ins Sprudelbad im GORE Zelt steckte. Die Tages-Zweiten, Ulrich und Richard Gross vom Team Telmekom waren knapp dahinter. Für die 38,53 Kilometer lange Strecke benötigten die sympathischen Brüder hervorragende 3:21.38 Stunden. Mit Silvano Fedel und Ettore Girardi hätten sie heute eng zusammen gearbeitet, erklärte Richard Gross nach seiner Ankunft.
"Das kannst Du nicht bringen, eine Fast-Marathonstrecke zuzüglich 1.400 Höhenmeter, in 3 Stunden und 26 Minuten. Ich weiß nicht, wie ich den morgigen Tag überstehen soll", fragte sich Tobias Brack vom Laufsport Saukel-Puma Racing Team fassungslos im Ziel. Die beiden 25-Jährigen Allgäuer Tobias Brack und Jürgen Winkler waren mit einer Zeit von 3.26,40 Stunden als Dritte des heutigen Tages ins Ziel eingelaufen. Fünf Minuten nach ihrem Zieleinlauf, zeigte sich Brack schon zuversichtlicher, was den morgigen Tag angeht: "Im Ziel in Latsch warten unsere Freundinnen auf uns, das motiviert, da können wir hoffentlich noch was rausholen!" Winkler pflichtete ihm schmunzelnd bei: "Die können uns dann auch bei der Regeneration helfen!" Bis zum 8. Oktober müssen beide wieder fit sein. Da starten sie bei der Deutschen Berglauf-Meisterschaft im Schwarzwald.
In der Kategorie der Masters konnte sich das Team Matrixmobil mit Stefan Zäh und Gerhard Gattenmeyer wieder vor dem Laufsport Saukel Lex-Masters Team an die Spitze setzen. Gestern hatte das Laufsport Saukel Lex-Masters Team dem Matrixmobil Team eine Minute abgenommen. Heute hatte das Matrixmobil Team gute 18 Minuten Vorsprung. Damit konnte das Matrixmobil-Team in der Gesamtwertung seinen Vorsprung auf 1 Stunde und 21 Minuten erhöhen. Dritte wurden die gestrigen Vierten, die Hainchläufer Mühlhausen mit 4:32.27 Stunden.
Die sportliche Triathletin Susanne Zettl und ihr Freund Matthias Dippacher, Team Wasser ist Leben Kempten, erreichten als erstes Mixed-Team und als Tages-Achte das Ziel. Ihren Konkurrenten, dem Team Patschific aus der Schweiz liefen sie damit 16 Minuten voraus. Dritte wurden ihre Landsleute Surgoi Schweiz mit einer Zeit von 4:11.05 Stunden.
Wie in den vergangenen Tagen auch, siegten die Favoritinnen Corinne Favre und Sandrine Barioz, Team Lafuma, in der Damen-Wertung. Die beiden hervorragenden Athletinnen aus Frankreich benötigten 4:21.52 Stunden. Zweite wurde das Team Ultra Sports Runners, Resi Zepf und Ute Huber, mit einer Zeit von 4:48.04 Stunden. An dritte Stelle konnte sich das DSV Aktiv Team setzen, das in der Gesamtwertung wegen einer verletzungsbedingt fehlenden Etappe auf dem fünften und damit letzten Platz rangiert.

89 von ursprünglich 97 Teams waren heute um 9 Uhr am "Platz" in Scuol nach dem Startschuss von Martina Hänzi, Mitarbeiterin im Tourismusbüro Scuol, auf die 38,18 Kilometer lange und 1.357 Höhenmeter im Auf- und 1.489 Höhenmeter im Abstieg umfassende Strecke gestartet. Durch den malerischen alten Ortskern von Scuol bis zum Beginn des Wanderweges nach Pradella wurden die Läufer von einem Polizei-Auto eskortiert. Schon vor dem Start, bevor Moderator Sven Simon den Song "Highway to hell" von AC/DC auflegen konnte, hatten die Teilnehmer begonnen, den beliebten Morgensong zu singen. Blauer Himmel und Sonnenschein ließen die Gesichter strahlen. Um 7 Uhr hatte es noch leicht geregnet. Auf dem aus dem Fels gesprengten Weg durch die tiefe Uina Schlucht sollten die Wolken wieder dichter werden. Schlechte Sicht und Nieselregen erschwerten die Orientierung auf dem Schlinig-Pass, wo die Teilnehmer die Schweizerisch-Italienische Grenze überliefen.

Auch auf ihrer letzten Etappe morgen steht den Läufern Gewaltiges bevor: mit 38,18 Kilometern ist sie die Zweitlängste der gesamten Woche. Die nur 833 Höhenmeter Auf- und 1.141 Höhenmeter Abstieg bestehen aus zehn kleineren Gegenanstiegen und werden den Teams noch mal alles abverlangen. Jubel und riesiger Beifall der zahlreich erwarteten Zuschauer in Latsch ist ihnen gewiss.

Bericht vom Prolog
Bericht von der 2. Etappe
Bericht von der 3. Etappe
Bericht von der 4. Etappe
Bericht von der 5. Etappe
Bericht von der 7. Etappe