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allem der Österreicher hat sich nach einer bitteren
Erfahrung im letzten Jahr einiges vorgenommen. "Im
letzten Jahr bin ich mit meinem Partner am letzten Tag
noch von Rang zwei auf den vierten Platz abgerutscht.
Der Grund waren sechs blutige Zehen, bei denen mir auch
die Zehennägel gezogen wurden. Der Schmerz und die
Enttäuschung waren dementsprechend groß",
blickt Wachter zurück. "Man kann noch so viel
trainieren und mit der richtigen Einstellung an den Start
gehen, aber wenn das Quäntchen Glück nicht stimmt,
klappt es eben nicht."
Allerdings war das noch lange nicht
alles, denn danach folgten zwei Meniskusoperationen,
die letzte im Juni 2007. "Da stand dann ein Start
in diesem Jahr überhaupt in den Sternen",
so das ehemalige Mitglied des österreichischen
Berglauf-Nationalteams. "Deshalb bin ich froh,
in der Mixed-Wertung dabei zu sein."
Doch die Partnerwahl gestaltete sich
schwieriger als erwartet. Erst nachdem Wachter Ergebnisresultate
von Bergläufen im Internet studiert hatte, kam
der Kontakt zu Gaby Steigmeier zu Stande, die "eine
der stärksten Ultramarathonläuferinnen der
Schweiz ist. Ich hätte keine bessere finden können,
denn wir verstehen uns super."
Dementsprechend hoch ist das Ziel
des Tiroler Meisters und Vize-Staatsmeisters im Berglauf
sowie der Drittplatzierten beim diesjährigen Swiss
Alpin gesteckt. "Natürlich gilt zunächst,
dass wir in Latsch ankommen. Aber wenn möglich
wollen wir das Rennen gewinnen." Dafür hat
der 38-Jährige ordentlich trainiert: Einige hundert
Kilometer und mehrere tausend Höhenmeter hat Wachter
gesammelt und schon einmal die ersten beiden Etappen
probeweise abgelaufen. Wie es beim GORE-TEX Transalpine-Run
dann aber laufen wird, wird sich in knapp zehn Tagen
zeigen.
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