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News vom 20.08.2007
Galtürer Paarung will in Mixed-Wertung angreifen

Alpen Laufteam Galtür   Eine Topp-Besetzung schickt Galtür bei seinem ersten Auftritt als Etappenort in die dritte Auflage des GORE-TEX™ Transalpine-Run. Gaby Steigmeier und Josef Wachter bilden die schweizerisch-österreichische Paarung, die in der Mixed-Kategorie angreifen will.
 
Vor allem der Österreicher hat sich nach einer bitteren Erfahrung im letzten Jahr einiges vorgenommen. "Im letzten Jahr bin ich mit meinem Partner am letzten Tag noch von Rang zwei auf den vierten Platz abgerutscht. Der Grund waren sechs blutige Zehen, bei denen mir auch die Zehennägel gezogen wurden. Der Schmerz und die Enttäuschung waren dementsprechend groß", blickt Wachter zurück. "Man kann noch so viel trainieren und mit der richtigen Einstellung an den Start gehen, aber wenn das Quäntchen Glück nicht stimmt, klappt es eben nicht."

Allerdings war das noch lange nicht alles, denn danach folgten zwei Meniskusoperationen, die letzte im Juni 2007. "Da stand dann ein Start in diesem Jahr überhaupt in den Sternen", so das ehemalige Mitglied des österreichischen Berglauf-Nationalteams. "Deshalb bin ich froh, in der Mixed-Wertung dabei zu sein."

Doch die Partnerwahl gestaltete sich schwieriger als erwartet. Erst nachdem Wachter Ergebnisresultate von Bergläufen im Internet studiert hatte, kam der Kontakt zu Gaby Steigmeier zu Stande, die "eine der stärksten Ultramarathonläuferinnen der Schweiz ist. Ich hätte keine bessere finden können, denn wir verstehen uns super."

Dementsprechend hoch ist das Ziel des Tiroler Meisters und Vize-Staatsmeisters im Berglauf sowie der Drittplatzierten beim diesjährigen Swiss Alpin gesteckt. "Natürlich gilt zunächst, dass wir in Latsch ankommen. Aber wenn möglich wollen wir das Rennen gewinnen." Dafür hat der 38-Jährige ordentlich trainiert: Einige hundert Kilometer und mehrere tausend Höhenmeter hat Wachter gesammelt und schon einmal die ersten beiden Etappen probeweise abgelaufen. Wie es beim GORE-TEX™ Transalpine-Run dann aber laufen wird, wird sich in knapp zehn Tagen zeigen.

 
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